Es herrscht Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg führt, und wir gewinnen.

Multimilliardär Warren E. Buffet, 2005

Forum Dorfen
Fr. 24.10.08: "Im Dienst für Volk und Vaterland - Frauen in der extremen Rechten"
von Stefan Brandhuber am 03. Oktober 2008

Veranstaltung mit Johanna Sigl, Mitarbeiterin im Forschungsnetzwerk 'Frauen und Rechtsextremismus'. Einleitend wird die Filmdokumentation "Neonazistinnen" von Andrea Röpke und Recherche Nord gezeigt.

Ort: Dorfener Stuben, Dorfen
Datum: Fr., 24.10.08, 20:00 (Einlass 19:30)
Eintritt: 3.-
Veranstalter: Bündnis gegen Rechts, Dorfen ist bunt, Jugendzentrum Dorfen

Die rechte Szene wird meistens nur als Szene von Männern wahrgenommen. Doch Frauen spielen eine immer größere Rolle: Sie ergreifen nicht nur in den eigenen Reihen das Wort, sondern treten auch zunehmend bei öffentlichen Aktionen auf und gründen eigene Frauenorganisationen. Das traditionelle Frauenbild des Nationalsozialismus wird dabei häufig kritisiert, eine gewisse „Emanzipation“ und moderner Lifestyle gewünscht.

Der einleitende Film „Neonazistinnen“ (von Andrea Röpke und Recherche Nord, ca. 40min) zeigt die Zwiespältigkeit des Rechtsextremismus im Umgang mit seinem weiblichen Potential und wirft einen Blick hinter die Kulissen einer nur scheinbar gleichberechtigt agierenden Szene. Denn Sexismus, Gewalt und Unterdrückung sind an der Tagesordnung.

Anschließend gibt Johanna Sigl (Forschungsnetzwerk Rechtsextremismus und Frauen, Göttingen) in ihrem Vortrag einen Überblick über Erscheinungs- und Organisierungsformen von rechtsextremen Frauen und schildert, welche Funktionen und Rollen von ihnen eingenommen werden. Sie geht der Frage nach, ob Rechtsextremistinnen dabei an vorhandene Geschlechtervorstellungen anknüpfen können und ob es so was wie „nationale Feministinnen“ geben kann. Schliesslich werden die Motive der Frauen, sich der rechten Szene zuzuwenden, beleuchtet.

Download Flyer, A5, pdf

Hinweis: Die VeranstalterInnen behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige Menschen verachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

 

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