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von Sepp Aigner am
19. August 2010 |
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Die Zeitarbeit bekommt Gegenwind aus der Mitte der Gesellschaft
Nach dem Ende der Zeitarbeit bleiben nur sieben Prozent der zuvor arbeitslosen Leiharbeiter dauerhaft in regulärer Beschäftigung. Dies ist ein zentrales Ergebnis einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), die am Dienstag in Berlin vorgestellt wurde.
Außerdem haben die betroffenen Arbeitnehmer „einen Lohnnachteil in substanzieller Höhe“, denn sie verdienten 20 bis 25 Prozent weniger als regulär Beschäftigte, so die Forschungsgruppe. Die aktuelle Anzahl der Leiharbeiter liege bei etwa 750.000, Anfang 2004 seien es noch 300.000 gewesen. Die Mehrzahl arbeite im Produktionssektor, sei männlich und habe ausländische Wurzeln. Etwa die Hälfte der Leiharbeitsverhältnisse endet nach der Studie bereits innerhalb von drei Monaten.
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